über die ausstellung

wir haben uns insgesamt verkleinert und es gibt daher auch nicht mehr  - wie in der vergangenheit - wechselnde ausstellungen. seit 2o16 stellen wir nur noch meine eigenen arbeiten aus. neben holzbildhauerischen arbeiten mache ich gelegentlich auch arbeiten aus dem bereich der gebrauchsästhetik, vor allem besondere stühle, manchmal tische, schalen oder anderes. in meiner werkstatt, die gleichzeitig auch als ausstellungsraum fungiert und im cafégarten, sowie auf der wildwiese mit den froschteichen  steht immer eine große anzahl von skulpturen. einige von denen stehen als referenzarbeiten bei uns und sind daher unverkäuflich. auf dieser seite habe ich einige aktuelle, und einige arbeiten aus der vergangenheit dokumentiert.

über mich

1948 geboren habe ich mit 17 jahren die gesellenprüfung als schornsteinfeger gemacht und habe in den ersten 1o jahren meines berufslebens mein geld als schornsteinfeger, LKW- und taxifahrer verdient. nach einem lehrer- und anschließend einem erziehungswissenschaftlichen studium  bin ich dann bald 3o jahre mit erwachsenenbildung und sozialmanagement beschäftigt gewesen. nun bin ich seit etwa als 15 jahren holzbildhauer, ungelernt, aber dafür mit begeisterung.

über meine arbeiten

ein fragenkomplex, der mich bei meiner bildhauerischen arbeit vor dem hintergrund meiner  pädagogischen berufserfahrung, aber auch wegen eigener  lebensgeschichtlicher brüche besonders interessiert, ist die frage danach, wie menschen zu sich selbst finden können. wir sind geprägt von einer lebensgeschichte, deren rahmen wir uns nicht selbst ausgesucht haben. wir haben eine dynamik gesellschaftlicher veränderungen zu verarbeiten, die wenig zeit für besinnung, verstehen und sinngebung läßt. wir  werden beschäftigt  mit  einer unzahl von “must haves” und mit  mit zahllosen events.  ein ständiges informationsgewitter mit  facebook-instagram-tinder-twitter-posts, mit whats-app-communitys, mit ständiger handy-präsenz etc. verlangt unsere aufmerksamkeit.
der moment des innehaltens, des nachdenkens, des sich entziehens ist etwas, was mich in meinem leben und daher auch bildhauerisch besonders interessiert. mein hierbei bevorzugtes bildhauerisches ausdrucksmittel ist die körpersprache des menschen.

über die kunst,
die die kunst ist,
eine geschichte
zu erzählen

manchmal eine gute
geschichte erzählen wollen.
manchmal gelingt es. manchmal nicht.
werke müssen aussehen
wie kunst,
sagt man.

eine andere sichtweise
einnehmen.
die welt verstehen wollen.
in sich nach dem mass suchen.
sich selbst trauen.
eine schwierige suche.
abstand gewinnen.

geduld, ruhe,
selber denken.
nicht gelebt werden. sich nicht antreiben lassen, wenn die
gedanken
noch nicht zu ende gedacht
sind.

viele der holzfiguren
sind zeugen desselben
gedankens:
will ich so leben,
wie wir industriemenschen
denken leben zu wollen?

weiter, weiter, immer weiter!
weiter? reicht das? wohin?

nur der narr darf fragen.
ein mildes lächeln.
traumtänzer!

skulpturen + andere arbeiten

werkstatt

etwas zum hintergrund

das beste am norden
bogenschütze
herr prüss hat feierabend
antiker kämpfer
ein paar II
mittsommer
sessel
vom wert der geduld
massai paar
ohne titel
sessel II
tisch
ausstellungszene
mal sehen, was kommt, dreiergruppe
edition fassdauben
weiblicher torso
stuhl
kieselstele
ein lächeln
ausstellungsszene
ausstellungsszene III
familienaufstellung
einer der letzten seiner art
über macht und ohnmacht
werkstattszene III
werkstattszene IV
werkstattszene II
werkstattszene V
mal sehen, was kommt - in Arbeit
werkstattszene VI
- Werkkstatt außen -
skulpturendetail
aus der fotowerkstatt
aus der fotowerkstatt II
Lilli im wind - in arbeit
butler

über die kunst

nach mehr als 15 jahren  des mühseligen umherirrens in der von oft grotesker selbstüberschätzung geprägten welt der kunst, der künstler und der künstlerdarsteller  unterscheide ich bei meinen eigenen arbeiten
   o  zwischen werken, die deshalb kunstwerke sein können, weil sie eine
       erwägenswerte geschichte  auf eine evtl. irritierende art und weise zu
       erzählen haben,
   o  werken der kreativen selbstbeschäftigung,
   o  und marktorientierten und kunsthandwerklichen arbeiten
       (wobei die marktorientierung nicht automatisch ein ausschlusskriterium für die kunstkategorie sein muss).
auch betrachte sich es in dieser übererregten und  hyperventilierenden welt der kunst nicht als eine schande, wenn es mir nicht gelingt, aus jedem stück holz, was ich in die hand nehme, ein kunstgeschichtlich bedeutsames werk zu machen.


und doch: wenn das ganze gerede über die kunst verstummt ist und alle nach hause gehen, wenn wir das dann alles gar nicht mehr so ernst nehmen müssen, ist es einfach wunderbar, die ergebnisse künstlerischer arbeit oder auch “nur” kreativer selbstbeschäftigung, die davon zu unterscheiden ist,  zu genießen.

stille
ausstellungsszene II
vom wert der geduld - in arbeit
man macht sich so seine gedanken
zeit für mich
Lili im Wind
Werkstattszene VIII
ausstellungsszene II
Lili im Wind  3
Arbeitsszene

skulpturen I

köpfe

an dieser stelle wechseln in loser reihenfolge z.t. digital bearbeitete foto-grafische arbeiten aus grünlund oder solche mit arrangierten skulpturen

herbst in grünlund

 foto - grafische arbeiten

unterwegs mit herrn hansen gimp

untwewegs mit herrn hansen

herr hansen hat besuch

manchmal ist herr hansen nicht seiner meinung

manchmal ist herr hansen nicht seiner meinung

herr hansen träumt



herr hansen liebt die weite

herr hansen liebt die weite

herr hansen braucht ruhe

herr hansen braucht ruhe

herr hansen hat besuch II
Herbst III (2)
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